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Rattengift

Rattenköder, umgangssprachlich auch als Rattengift bezeichnet, werden standardmäßig zur Bekämpfung von Ratten verwendet. An dieser Stelle finden Sie hilfreiche Informationen über den Einsatz, den Kauf und die Wirkung von Rattengift. Außerdem informieren wir Sie darüber was Sie tun müssen, falls Kinder oder Haustiere versehentlich einen Rattenköder verschluckt haben. Wir verkaufen nicht nur Rattengift, sondern Sie erhalten bei uns auch eine fachmännische Beratung wie Sie es einsetzen müssen oder Sie bestellen uns zur professionellen Rattenbekämpfung.

Was ist Rattengift?

Rattengift ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen sogenannten Rodentizidköder. Rodentizide sind Stoffe, die speziell zur Bekämpfung von Nagetieren wie Wanderratten entwickelt wurden. Rodentizide Wirkstoffe wie Brodifacoum werden zur Herstellung von Rodentizidködern verwendet. Hierzu entwickelt man zunächst einen für Ratten attraktiven Köder, der von den Tieren bevorzugt gefressen wird. Meist wird ein solcher Köder auf der Basis von Getreide hergestellt. Diesem Köder wird dann das Rodentizid beigefügt. Meist beträgt die Konzentration des Wirkstoffes 0,05 % pro Kilogramm Köder. Die meisten Rodentizide gehören in die Gruppe der Blutgerinnungshemmer oder Antikoagulanzien.

Wie wirkt Rattengift?

Der in Rattengift enthaltene Wirkstoff verhindert vor allem, dass das Blut bei einer Verletzung gerinnt und die Blutung dadurch gestoppt wird. Außerdem bewirkt der Wirkstoff, dass Blutgefäße durchlässig werden. Eine Ratte, die vorher an einem giftigen Rattenköder gefressen hat, verblutet daher innerlich. Schließlich tritt Blut aus der Nase, aus dem Maul und aus dem After aus. Die durch den Blutverlust stark geschwächten Ratten werden zunehmend lethargisch und verkriechen sich in ihrem Bau. Letztendlich sterben die Ratten an Herz- bzw. Kreislaufversagen. Da die Wirkung des Rattengifts zeitverzögert einsetzt und die betroffenen Nager erst Tage nachdem sie den Giftköder gefressen haben sterben, werden andere Ratten aus ihrem Rudel nicht misstrauisch und fressen ebenfalls von dem ausgelegten Rattenköder.

Welche Wirkstoffe sind in Rattengift enthalten?

 

 

Bereits relativ alte Wirkstoffe sind Warfarin und Coumatetralyl. Diese Rodentizide sind bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Markt und in zahlreichen Rattenpopulationen haben sich im Laufe der Zeit Resistenzen gegenüber diesen Wirkstoffen ausgebildet die auch weiter vererbt werden.

Die resistenten Tiere sind gegenüber den Wirkstoffen unempfindlich geworden. Sie fressen den Köder zwar, die beabsichtigte Wirkung bleibt aber aus. Neuere Wirkstoffe sind Bromadiolon, Difenacoum, Brodifacoum, Flocoumafen und Difethialon. Generell sind die neueren Wirkstoffe zur Rattenbekämpfung wesentlich effektiver als die älteren Wirkstoffe, da gegenüber den neueren Wirkstoffen bislang noch keine Resistenzen ausgebildet wurden.

Ist Rattengift auch für den Menschen gefährlich?

Rattengift wirkt in gleicher Weise auch auf alle anderen Säugetierarten und ist daher auch für den Menschen gefährlich. Die in Rattengift enthaltenen Wirkstoffe sorgen auch im menschlichen Körper dafür, dass Adern durchlässig werden und die Blutgerinnung verhindert wird. Menschen die beispielsweise versucht haben sich mit Hilfe von Rattengift das Leben zu nehmen leiden unter anderem an starkem Zahnfleischbluten. Glücklicherweise hängt die Wirkung von Rattengift auch entscheidend von der aufgenommenen Menge ab. Da ausgewachsene Menschen 100 bis 200-mal schwerer sind als Ratten können wenige Gramm eines Rodentizidköders einen gesunden Erwachsenen nicht umbringen. Es besteht also zunächst kein Grund zur Panik wenn ein Erwachsener versehentlich mit Rattengift in Kontakt gekommen ist. Anders sieht es natürlich aus wenn Kleinkinder Rattengift in den Mund genommen haben. In solch einem Fall sollte man mit dem Kind so schnell wie möglich ein Krankenhaus aufsuchen oder den Notarzt rufen. Da Rodentizidköder auch für Menschen, Haustiere und Wildtiere gefährlich sind, dürfen diese Bekämpfungsmittel in der Regel nur in Kombination mit verschließbaren Rattenköderboxen eingesetzt werden. Damit die Ratten den Köder nicht verschleppen können, muss er sicher in der Box befestigt werden.

Erste Hilfe Maßnahmen bei Rattengift:

Allgemeine Hinweise:

 

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Bei Unwohlsein einen Arzt oder Behandlungszentrum für Vergiftungsnotfälle kontaktieren.

 

Nach Augenkontakt:

 

Sofort mit kaltem Wasser, auch unter dem Augenlid, für mindestens 15 Minuten ausspülen. Augenärztliche Behandlung.

 

 

Nach Einatmen:

 

Betroffene an die frische Luft bringen, warm und ruhig lagern. Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen.

 

 

 

Nach Verschlucken:

 

Bei Aufnahme sofort ärztlichen Rat einholen und diesen Warnzettel vorzeigen. Mund ausspülen. Kein Erbrechen einleiten, ob Brechreiz ausgelöst werden soll oder nicht, soll vom Arzt getroffen werden.

Nach Hautkontakt:

 

Mit Wasser und Seife abwaschen. Bei auftretenden Reizungen in medizinische Behandlung begeben.

 

 

 

Wichtiger Hinweis:

 

Diese Informationen ersetzten nicht die Untersuchung durch einen Arzt. Bei Unwohlsein begeben Sie sich in die persönliche Beratung eines Arztes oder einer Notfallklinik.

 

Auf Köderstationen mit Giftködern sind Warnhinweise angebracht welchen Wirkstoff der Köder enthält und Angaben zum Gegenmittel. Diese Informationen sind für den behandelnden Arzt wichtig. Die Behandlung besteht meist darin dem Mensch ein hochdosiertes Vitamin K als Gegengift zu verabreichen. Vitamin K ist in der Lage die Wirkung des Mäusegifts im Körper des Tieres aufzuheben. Allerdings dauert es mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen bis die schädliche Wirkung des Rattengifts auf den menschlichen Organismus vollkommen aufgehoben ist.

Das interessierte Leser auch: Sichere Rattenbekämpfung

Was tun wenn Hund oder Katze Rattengift verschluckt haben?

Haben Hund oder Katze Rattengift gefressen sollte man so schnell wie möglich mit dem Tier zum Tierarzt gehen. Auf Köderstationen mit Giftködern sind Warnhinweise angebracht welchen Wirkstoff der Köder enthält und Angaben zum Gegenmittel. Diese Informationen sind für den behandelnden Tierarzt wichtig. Die Behandlung in den meisten Fällen besteht darin dem Tier hochdosiertes Vitamin K als Gegengift zu verabreichen. Vitamin K ist in der Lage die Wirkung des Rattengifts im Körper  des Hundes oder der Katze aufzuheben. Allerdings dauert es mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen bis die schädliche Wirkung des Rattengifts auf den Organismus vollkommen aufgehoben ist.

In welcher Form wird Rattengift angeboten?

Rattengift wird in verschiedenen Formen angeboten. Neben Frischködern auf Getreidebasis sind Köderblöcke weit verbreitet. Pastenköder und Gelköder werden dagegen eher zur Mäusebekämpfung eingesetzt.

Gibt es Alternativen zur Verwendung von Rattengift?

Mögliche Alternativen zur Verwendung von Rattengift sind die Verwendung von Lebendfallen und Schlagfallen. Leimtafeln dürfen dagegen zur Rattenbekämpfung aus Tierschutzgründen nicht eingesetzt werden. Besonders wenn Haustiere oder Kleinkinder im Haus leben, sollte man auf den Einsatz von Rattengift verzichten und stattdessen lieber Schlagfallen einsetzen.

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Wo kann man Rattengift kaufen?

Seit dem 1.1.2014 ist Rattengift zum Teil nicht mehr frei verkäuflich. Es dürfen momentan nur noch Rodentizidköder mit Blutgerinnungshemmern der ersten Generation wie Warfarin an Privatkunden verkauft werden. Um Rattenköder mit Blutgerinnungshemmern der zweiten Generation, wie zum Beispiel Brodifacoum, zu erwerben benötigt man einen speziellen Sachkundenachweis. Einen solchen Sachkundenachweis besitzen zum Beispiel Schädlingsbekämpfer. Schädlingsbekämpfer können daher zur Rattenbekämpfung wesentlich wirksamere Produkte einsetzen als Privatleute. Hintergrund dieser relativ neuen Regelung ist, dass die in Rattengift enthaltenen Blutgerinnungshemmer von den Behörden mittlerweile kritisch beurteilt werden. Die in Rattengift enthaltenen Blutgerinnungshemmer sind für Säugetiere sehr giftig. Außerdem werden die Substanzen in der Natur nur sehr langsam wieder abgebaut. Dies führt dazu, dass sich Blutgerinnungshemmer vor allem im Körper von Raubtieren, die sich bevorzugt von Ratten und Mäusen ernähren, anreichern. Mehrere Studien belegen, dass vor allem Greifvögel sehr unter dem Einsatz von Rodentizidködern zu leiden haben.

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